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Bernhard Neuner
Bibliographie der österreichischen Eisenbahnliteratur von den Anfängen bis 1918

Walter Drews Verlag
Wien 2002

3 Bände, 1.600 Seiten,
200 Abbildungen,
Fadenheftung, Leinenbindung,
24,5 × 17,5 cm.
ISBN 3-901949-00-3
Euro 398,—


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Bibliographien sind eine unverzichtbare Voraussetzung für jede historisch-wissenschaftliche Forschungsarbeit. Für das in vieler Hinsicht bedeutende Gebiet der Eisenbahnen in Österreich fehlte bisher dieser wichtige Zugang zu den Quellen. Dieses, nun nach 10jährigen Vorarbeiten erschienene Werk kann die empfindliche Lücke schließen und entscheidende Impulse für Forschungen in vielen Disziplinen, z. B. Technik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte geben. Die auf Autopsie beruhenden Beschreibungen gehen weit über die in den Bibliotheken üblichen Aufnahmen hinaus und ermöglichen damit dem Forscher und Interessierten einen raschen Überblick. Die beigefügten Bibliothekssignaturen gewährleisten den einfachen Zugriff auf die Quellen. Auch der Sammler findet hier viele bisher nur schwer zugängliche Informationen und Anregungen.

Der erste Band enthält die allgemeine Literatur und übergreifende Werke über die Eisenbahnen der österreichisch-ungarischen Monarchie. Der Bogen spannt sich dabei über die Eisenbahngeschichte, -politik und -wirtschaft, Eisenbahnrecht, Eisenbahnverwaltung, Eisenbahnfinanz- und Rechnungswesen, Statistik, das Tarif- und kommerzielle Transportwesen, den Eisenbahnverkehrsdienst bis zur Eisenbahntechnik. Es sind auch eigene Abschnitte zur Organisation und den Interessen der Eisenbahner, den internationalen Beziehungen und Übereinkommen enthalten. Ein umfangreiches Kapitel ist der Frage der militärischen Verwendbarkeit der Eisenbahnen gewidmet. Belletristische Werke und gedruckte Musikalien spiegeln die Popularität des Themas; ein Verzeichnis dieser Werke rundet den Band ab.

Der zweite Band ist den einzelnen Bahnen sowie der Eisenbahnkartographie gewidmet. Für jede der vielen Bahngesellschaften ist dabei ein eigener Abschnitt vorgesehen, in dem die Werke chronologisch angeführt werden. Neben den Eisenbahn-Atlanten sind die Eisenbahnkarten nach Kronländern geordnet. Die mit den Karten eng verbundenen Stationsverzeichnisse, Eisenbahnführer und Kursbücher sind in eigenen Abschnitten behandelt. Den Abschluß des zweiten Bandes bilden Werke über den Komplex Eisenbahn und Verkehrsgeographie.

Kernstück des dritten Bandes sind die biographischen Notizen zu rund 700 Autoren, deren Werke im ersten und zweiten Band erfaßt sind. Die Biographien enthalten zum Teil sehr schwer zugängliches und neues Material. So wurden bei den Eisenbahnbediensteten auch die Personalakten, soweit sie noch im österreichischen Staatsarchiv bzw. bei den österreichischen Bundesbahnen vorhanden waren, verwertet. Weiters sind im dritten Band alle gedruckten Quellen, die zur Erstellung des ersten (= allgemeinen) und zweiten (= speziellen) bibliographischen Bandes ausgewertet wurden, detailliert angeführt. 200 Abbildungen bieten die Möglichkeit, einen optischen Eindruck von vielen seltenen Werken zu gewinnen. Ein Gesamtindex über alle drei Bände beschließt diesen Band.